In den USA wird’s politisch und ziemlich selektiv: Beim USA-Bann für China-Autos mit Sondererlaubnis für Volvo bekommt ausgerechnet die Geely-Tochter eine Ausnahme, sodass ihre in China gebauten Bestseller trotz des Verbots vernetzter China-Tech weiter ganz normal in Amerika verkauft werden dürfen.
Parallel dazu häufen sich die Technik- und Sicherheitsnews: Die US-Ermittlung gegen Rivian wegen möglicher Crash-Gefahr durch Fahrwerksprobleme nimmt fast 115.000 R1T und R1S ins Visier, nachdem Berichte über brechende Spurstangenbolzen hinten für Alarm sorgen. Und auch Tesla schraubt nach: Mit der Service-Aktion fürs Model Y gegen Fahrwerks-Knarzen sollen neue Komponenten an Querlenker-Halterungen und Dämpfern endlich Ruhe ins überarbeitete 2026er Modell bringen.
Bei den Herstellern geht’s außerdem kräftig ums Morgen: GM zeigt mit dem GMC Hummer X als radikalem Mid-Size-EV samt Drohnen-Dock ein extremes Offroad-Konzept als SUV und Pickup, das vor allem mit modularer Leichtbau-Idee und digitalem Cockpit-Spieltrieb Eindruck machen will. Cupra macht dagegen ernst und schickt den Cupra Tindaya als aggressives Luxus-SUV in Serie – inklusive SSP-Plattform und der spannenden Option, neben brachialem E-Antrieb auch Range-Extender-Konzepte zu fahren. Und in München plant man die nächste Luxus-Etage: BMW Alpina stellt die Weichen für die elektrische High-End-Zukunft, will die Tradition nicht komplett kappen, aber langfristig ein reines Elektro-Flaggschiff als Antwort Richtung Rolls-Royce aufbauen.
Wirtschaftlich liefert Nio die große Kehrtwende: In Nio Q1 2026 mit Rekord-Marge und 95 % weniger Verlust rückt der Hersteller dank besserer Fahrzeugmarge und dem Mehrmarken-Anlauf mit Onvo und Firefly wieder gefährlich nah an die schwarzen Zahlen. Und Volvo setzt noch einen Kundenvertrauens-Punkt obendrauf: Mit bis zu 11 Jahren Garantie für E-Gebrauchtwagen wird ab Juli 2026 der Akku bei Gebrauchten und Plug-in-Hybriden deutlich länger abgesichert – vorausgesetzt, ein unabhängiges Zertifikat bestätigt den Batterie-Zustand.