Heute geht’s ordentlich rund in der E-Mobilitätswelt: Bei den Herstellern wird aufgerüstet, bei manchen Projekten dagegen auf die Bremse getreten. So schickt Defender mit dem neuen Land Rover Defender Sport einen rund 4,5 Meter kurzen Luxus-Offroader ins Rennen, der nicht nur als reiner Stromer, sondern je nach Markt auch mit Hybrid-Antrieben kommen soll – strategisch flexibel statt dogmatisch elektrisch. Renault denkt E-Auto derweil als rollende Infrastrukturhilfe: Beim Projekt „cleveR insights“ wird der elektrische Twingo zur Smart-City-Sonde, die im Alltag Umweltdaten, Lärm und sogar Straßenschäden erfasst, damit Kommunen Entscheidungen endlich datenbasiert treffen können.
Auf dem deutschen Markt wird’s außerdem enger: Zeekr drückt mit neuen Standorten plus 7GT-Premiere und 0,99%-Finanzierung aufs Tempo und verspricht gleichzeitig ein dichteres Servicenetz für mehr Alltagssicherheit. BMW kontert in Sachen Nachhaltigkeitsdebatte mit Zahlen: Beim kommenden BMW iX5 soll der CO2-Vorteil schon nach 1–2 Jahren gegenüber einem Verbrenner erreicht sein – dank Sekundärrohstoffen, CO2-optimierter Lieferkette und „Heart of Joy“-Technik für besonders effiziente Rekuperation. Und Hyundai zeigt, dass „Kleinstwagen“ nicht automatisch „Karg“ heißt: Mit der Inster Lounge kommt eine Premium-Toplinie samt größerem Akku und mehr Komfort für City-Pendler, die im A-Segment nicht mehr auf Plastikflair stehen.
Während neue Angebote rollen, wird anderswo eingefroren: Nio hat zwar in Europa die Marke von 300.000 Wechselvorgängen geknackt, stoppt aber den Ausbau – der Batterie-Wechsel-Netz-Ausbau in Europa wird nahezu eingefroren, weil in Shanghai der Rotstift regiert und der Fokus zurück Richtung Heimatmarkt wandert. Tesla setzt dagegen auf Wachstum vor Ort: In Brandenburg zündet das Werk die nächste Stufe, denn Giga Berlin will bis Oktober 2026 auf 7.500 Autos pro Woche hoch und dafür tausende Jobs schaffen. Und beim autonomen Fahren zeichnet sich ein echter Europa-Knackpunkt ab: Waymo startet mit deutscher Gesellschaft in München und sucht bereits Testfahrer – aber das Personenbeförderungsrecht macht einen schnellen kommerziellen Robotaxi-Start hierzulande noch schwer.
Zum Schluss noch Bewegtbild aus Nicos Garage: Im neuen Video „Ich bin den Tesla Cybertruck gefahren… Ich bin SCHOCKIERT!“ geht’s um die ganz reale Überraschung hinter dem Edelstahl-Koloss – und wer lieber Software statt Blech bewertet, bekommt mit „FSD in San Francisco“ samt 1.000-Meilen-Roadtrip durch Kalifornien einen Praxischeck, wie sich Teslas Assistenzsysteme im Alltag wirklich schlagen.