In Folge #74 von ElektroQuatsch nehmen Nico und Constantin den Juni 2026 als Momentaufnahme eines ziemlich heftigen Umbruchs auf dem globalen Automarkt auseinander. Der Tenor: Es bewegt sich gerade vieles gleichzeitig – bei Technik, Modellpolitik und vor allem bei den großen Konzernen, die plötzlich unter ganz anderem Druck stehen als noch vor ein paar Jahren.
Ein Thema ist Tesla: Ausgehend von ersten geleakten EPA-Daten zum Cybercab wird eingeordnet, was solche frühen Zahlen bedeuten können – und wo man bei Leaks besser vorsichtig bleibt. Dazu kommt die Frage, wie es um FSD in Europa steht: weniger als fertige Erfolgsmeldung, mehr als Lagecheck, was realistisch ist, was bremst und wie groß die Erwartungen inzwischen geworden sind.
Außerdem schauen die beiden auf den zunehmenden Angriff von BYD und ordnen ein, warum sich der Wettbewerb gerade verschärft – nicht nur über Preise, sondern über Tempo, Modellbreite und globale Ambitionen. Parallel dazu wird bei BMW ein „tiefes Sanierungsprogramm“ als Signal diskutiert, dass selbst etablierte Premiumhersteller ihre Strukturen und Strategien neu justieren müssen.
Und dann ist da noch Volkswagen: Die Beschreibung spricht von einer existenzbedrohenden Stimmungslage im Konzern, was Nico und Constantin als Teil der aktuellen „tektonischen Verschiebungen“ interpretieren. Abgerundet wird das Ganze mit einem Blick auf neue Elektroautos und auf den BMW iX5 – als Beispiele dafür, wie sich der Markt trotz Krisenmodus weiter auffächert und wie schnell sich gerade die Karten neu mischen.

