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Tesla rollt FSD (Supervised) v14.3.5 aus: 20% schnellere Reaktionen, Smart Summon für Cybertruck und "Hey Grok"

Constantin Hoffmann

Constantin Hoffmann

18. Juli 2026·4 Min. Lesezeit
Tesla rollt FSD (Supervised) v14.3.5 aus: 20% schnellere Reaktionen, Smart Summon für Cybertruck und "Hey Grok"Bild: Tesla

Teslas Update 2026.20.6.6 bringt FSD (Supervised) v14.3.5 auf erste Fahrzeuge. Mit neuem KI-Compiler für 20% schnellere Reaktionszeit, besserem Verhalten in seltenen Situationen, Smart Summon für Cybertruck sowie Dashcam-Verschlüsselung, Kindersicherung und "Hey Grok".

Update 2026.20.6.6 ist da, FSD (Supervised) v14.3.5 startet im Mini-Rollout

Tesla verteilt die Software 2026.20.6.6 aktuell nur sehr vorsichtig. Zum Start sind 16 Fahrzeuge erfasst, das entspricht rund 0,1% der beobachteten Flotte.

Im Paket steckt FSD (Supervised) v14.3.5, plus eine ganze Reihe Alltagsfunktionen von mehr Privatsphäre bei Dashcam-Clips bis zu neuen Sperren für Kinder und Teenager.

Die wichtigsten Fakten im Überblick

punkt details
software 2026.20.6.6
fsd-version FSD (Supervised) v14.3.5
release-datum 13. Juli 2026
start-rollout 16 Fahrzeuge, 0,1% der Flotte
hardware HW4 (für FSD v14.3.5)
modelle (FSD) Model S, Model 3, Model X, Model Y, Cybertruck
Actually Smart Summon Tempo bis 13 km/h (8 mph), nicht auf Cybertruck
Actually Smart Summon auf Cybertruck ASS und auch "Dumb Summon" verfügbar
dashcam-verschlüsselung Ryzen-Fahrzeuge: Clips verschlüsselt auf USB, entschlüsselbar im Auto oder via dashcam.tesla.com
kamera-vorschau weltweit, auch während der Fahrt nutzbar (nicht nur in Park)

Was sich bei FSD v14.3.5 im Alltag spürbar ändern soll

Tesla nennt mehrere Kernbaustellen: besseres Lernen durch Reinforcement Learning, ein verbesserter Vision Encoder für schwierige Sichtbedingungen sowie ein komplett neu geschriebener KI-Compiler und Runtime.

Der neue AI-Compiler und die Runtime auf MLIR-Basis sollen die Reaktionszeit um 20% verbessern und gleichzeitig schnellere Modell-Iterationen ermöglichen.

Für dich als Fahrer bedeutet das nicht "magisch autonom", aber im Idealfall weniger zögerliches Verhalten und stabilere Entscheidungen, gerade in Situationen, die bisher oft zu nervösen Eingriffen geführt haben.

Konkrete Verbesserungen laut Update-Notizen

Weniger Lane-Bias und weniger "zu dichtes Auffahren" in leichten Fällen stehen explizit auf der Liste. Dazu kommt mehr Souveränität bei Parkplatzwahl und Rangieren, inklusive neuer P-Pin-Anzeige auf der Karte.

Spannend für die Praxis sind auch Verbesserungen bei Einsatzfahrzeugen, Schulbussen und Vorfahrtverletzern, also genau den seltenen Momenten, in denen Assistenzsysteme oft unangenehm auffallen.

Sogar kleine Tiere werden adressiert, durch gezieltere Trainingsdaten und Belohnungen für proaktivere Sicherheit. Ebenfalls neu trainiert sind ungewöhnliche Objekte, die in den Fahrweg ragen oder hängen.

Weniger Abbrüche bei kurzen "System-Dellen"

Tesla sagt, das System könne temporäre Degradierungen besser abfangen, Kontrolle halten und automatisch wieder sauber einsteigen, ohne dass du zwingend übernehmen musst. Wenn das in der Serie hält, reduziert es die typischen "Warum hat er jetzt abgebrochen?"-Momente.

Actually Smart Summon: Cybertruck bekommt es, Tempo bleibt bei anderen höher

Für den Cybertruck ist wichtig: Actually Smart Summon und auch das klassische "Dumb Summon" sind nun verfügbar.

Bei den anderen Modellen wurde das maximale Tempo von Actually Smart Summon bereits zuvor auf 13 km/h angehoben, diese Erhöhung gilt aber nicht für den Cybertruck.

Neue Sicherheits- und Komfort-Features: Dashcam-Verschlüsselung, Kindersicherung und Türschutz

Dashcam Clip Encryption schützt deine USB-Aufnahmen

Auf Ryzen-Fahrzeugen werden Dashcam-Clips beim Speichern auf USB jetzt verschlüsselt. Abspielen geht nur im eigenen Fahrzeug, oder nach Entschlüsselung über das Dashcam-Menü beziehungsweise über dashcam.tesla.com.

Das ist vor allem relevant, wenn der USB-Stick mal verloren geht oder du ihn für Auswertung und Archivierung aus dem Auto nimmst.

Blind Spot Warning beim Aussteigen, Tür bleibt beim ersten Druck zu

Für neues Model S, neues Model X sowie neues Model Y gibt es eine praktische Funktion gegen Dooring-Unfälle: Wenn sich beim Öffnen ein Objekt im toten Winkel nähert, gibt es einen Ton und die Tür öffnet beim ersten Tastendruck nicht. Nach kurzer Zeit kannst du mit einem zweiten Druck bewusst übersteuern.

Parental Controls: Browser und Entertainment sperren

Unter Controls > Safety > Parental Controls lassen sich Browser, Theater und Arcade blockieren, allerdings nur im Stand, also während Park. Für Familien ist das ein direkter Alltagsgewinn, weil Diskussionen über "nur kurz YouTube" im Auto weniger werden.

"Hey Grok" im Auto: Teslas neuer KI-Assistent startet als Beta

Mit dem Update kommt Grok, ein KI-Assistent von xAI, ins Fahrzeug. Starten kannst du Grok über den App-Launcher, per Long-Press auf die Sprachtaste am Lenkrad oder per Hotword "Hey Grok", sofern aktiviert.

Wichtig im Alltag: In der aktuellen Early-Beta steuert Grok keine Fahrzeugfunktionen, außer Navigation, und ist auf American English trainiert. Bestehende Sprachbefehle bleiben separat bestehen.

Für die Nutzung braucht es Premium Connectivity oder WLAN. Tesla sagt außerdem, Gespräche seien anonym und nicht dem Fahrzeug zugeordnet.

Kamera-Vorschau jederzeit: praktische Diagnose und "Was passiert da gerade?"-Button

Die neue Camera Preview lässt sich jederzeit öffnen, also auch dann, wenn das Auto nicht in Park steht. Du findest sie unter Controls > Service > Camera Preview und kannst einzelne Kameras oder die Grid-Ansicht wählen.

Das klingt banal, ist aber in engen Situationen, bei Anhänger, Baustellen oder beim schnellen Check, ob etwas am Auto ist, ziemlich nützlich.

Elektroquatsch-Impact: Warum dieses Update mehr ist als nur "noch ein FSD-Patch"

Wenn Tesla die versprochenen Punkte wirklich trifft, dann ist v14.3.5 vor allem ein Update für Verlässlichkeit: weniger komische Bias-Entscheidungen, bessere Reaktion in "Edge Cases" und weniger unnötige Unterbrechungen.

Für den Alltag im EU-Verkehr bleibt trotzdem entscheidend, wie schnell solche Builds bei uns landen. Wer das Thema tiefer verfolgen will, findet bei uns den großen Kontext zur Zulassung und zum Rollout: Tesla FSD Durchbruch durch neue UN-Regelung sowie den Status zur Freigabe: RDW Typgenehmigung für FSD Supervised in Europa.

Und falls du gerade überlegst, welches Tesla-Modell für dich am meisten Sinn macht, schau in unsere Tesla Model 3 Kaufberatung 2026. Für den Ladealltag parallel bleibt der Kostenhebel ohnehin oft der Tarif, dafür ist unser Ladeanbieter-Vergleich 2026 der schnellste Einstieg.

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