In der neuen Podcast-Folge ElektroQuatsch #69 wühlen Nico und Constantin einmal quer durch die aktuelle E-Auto-Gemengelage: Tesla bekommt Gegenwind bei Software- und Zellthemen, während gleichzeitig die Emotionen hochkochen – mit reichlich PS-Fantasie rund um einen Elektro-Ferrari und einem knackigen VW-Kompaktsportler als Kontrastprogramm.
Bei Tesla geht’s heute gleich mehrfach ans Eingemachte: In Teslas FSD-Start in Litauen beginnt der nächste EU-Dominoeffekt, weil das Land ein cleveres Zulassungsfenster nutzt und damit an den großen Playern vorbeizieht. Parallel baut Tesla für den asiatischen Markt Druck auf – mit einer Großrekrutierung in China für FSD v14, um die finale Validierung für den geplanten Start im dritten Quartal 2026 abzusichern. Und als emotionaler Paukenschlag liefern wir exklusive Eindrücke vom Tesla Signature-Event in Fremont: Dort wurde das Produktionsende von Model S und Model X mit letzten Sonderfahrzeugen besiegelt – während Tesla den Blick hart Richtung Cybercabs und Roboterfertigung richtet.
Abseits des Tesla-Kosmos stolpert VW über den eigenen Zeitplan: Der ID. Golf verzögert sich deutlich, weil die SSP-Architektur später kommt und zunächst bei Audi und Porsche starten soll – der Elektro-Golf rückt damit erst nach 2028 in greifbare Nähe. Und im Einstiegssegment meldet Kia Ambitionen an: Der geplante Kia EV1 soll 2028 als 20.000-Euro-Stromer antreten, softwaredefiniert gedacht und mit modernen Assistenz- und Connectivity-Ansprüchen trotz Kleinstwagenformat.
Zum Schluss noch die frischen Nico-Videos: Im Langstreckentest mit dem Tesla Model S Plaid nach Paris zeigt sich, dass brutale Leistung nicht alles ist – Thermomanagement und Ladekurve der 400-Volt-Plattform können auf der langen Strecke unerwartet nerven. Deutlich softwarelastiger wird’s im FSD-v14-Härtetest in San Francisco: Im Stadtverkehr fährt das System erstaunlich flüssig, aber ausgerechnet rund ums Apple-HQ wird’s komplex – dort wartet die Challenge, die dem kamerabasierten Ansatz die Stirn bietet.