Zum Start gibt’s was auf die Ohren: In der #76 von ElektroQuatsch hangeln sich Nico und Constantin durch die große Gemengelage aus VW-Krise, BMW iX5, Tesla „FSD Lite“, NIO & Co. – inklusive Grill-und-Backend-Drama, wie sich’s gehört.
Bei VW wird’s derweil strategisch: In „VW automatisiertes Fahren: Aus für Bosch-Allianz?“ geht’s um das offenbar wackelnde gemeinsame ADAS-Projekt mit Bosch – angeblich wegen Kosten, Tempo und dem Wunsch, stärker mit externen Tech-Partnern zu arbeiten. Passend dazu liefert Tesla gleich mehrere Autonomie-Updates: FSD v14 Lite soll international kommen – und auch HW3 nicht hängenlassen, während das Cybercab ohne Lenkrad und Pedale in Austin auf öffentlichen Straßen testet und ein neuer Leitfaden Details zum „Autonomous Mode“ und dem L4-Betrieb verrät. Und weil Regulierung & Sicherheit immer mitfahren: Die NHTSA hat ihre Lenkungsprüfung bei Model 3/Y (MJ 2023) beendet, nachdem ein OTA-Update das Problem bei niedrigen Geschwindigkeiten adressiert.
Im Marktteil wird’s internationaler: Im April 2026 wächst Westeuropa kräftig (+38% auf ~246.000 BEV), chinesische Marken knacken erstmals 15% Marktanteil, VW bleibt vorn und Tesla legt deutlich zu. Modellseitig geht’s ebenfalls rund: Der elektrische Jeep Compass 4xe ist bestellbar, bringt Allrad in die Baureihe, bis zu 276 kW und soll je nach Version über 600 km bis 674 km WLTP schaffen. Preis-Realismus gibt’s beim Slate E-Pickup: 25.000 Euro Basis klingt nach Kampfansage, aber mit Wraps, Zubehör und SUV-Kit kann der Konfigurator schnell Richtung 40.000 Euro abbiegen. Und Smart geht wieder full retro-modern: Der Smart #2 bringt die Tridion-Zelle zurück, bleibt ultrakompakt, verspricht rund 300 km und 10–80% in unter 20 Minuten.
Bei Infrastruktur und Tech gibt’s zwei dicke Baustellen – im positiven Sinn: Für E-Lkw sollen 195 Ladepunkte an 24 Autobahn-Standorten entstehen, mit Fokus auf Megawatt-Lader (MCS) plus CCS für planbare Standzeiten. Und in München setzt BMW ein Ausrufezeichen: Der neue Ladepark an der BMW Welt will Schnellladen mit bis zu 400 kW als gestaltetes „Erlebnis“ verkaufen – mit „Charging Trees“, Lichtführung und weniger Asphaltwüste. Softwareseitig wird’s sprachgewandter: Renault bringt Google Gemini per OTA auf OpenR-Link-Modelle, später soll Gemini Live noch flüssigeres Hin-und-her ermöglichen. Und Tesla schraubt offenbar auch an der Chip-Zukunft: Mit Halbleiter-Veteran Gary Jiang gibt’s ein klares Personal-Signal Richtung „Terafab“ und mehr Eigenkompetenz bei Chips und Fertigung.
Zum Schluss noch Nico im Video-Modus: In „Warum ich mir den KIA EV2 für 26.600€ kaufen würde“ erklärt er ziemlich direkt, warum der Kleine für ihn ein No-Brainer sein könnte – und wer’s im Kontrast mag, bekommt in „KIA EV2 vs. KIA EV9“ den Vergleich der Extreme, inklusive Preisgraben von rund 50.000 Euro. Ach ja, Tesla-Fans bekommen zusätzlich noch Platz-Nachschub: Das Model Y L startet in den USA, erst mal als 6-sitzige Launch Series mit mehr Raum, mehr Komfort – und erstmals beim Model Y dort mit V2L/PowerShare.