Heute startet’s sportlich bei Polestar: Der Polestar 6 ist technisch fast serienreif, wird aber trotzdem erst mal auf Pause gesetzt – weil die Marke lieber mit Volumen und Marge punkten will und dafür den Polestar 7 in Europa vorzieht. Bei den Chinesen wird derweil kräftig neu sortiert: BYD legt das geplante Türkei-Werk auf Eis und rückt Ungarn sowie mögliche Übernahmen in Südeuropa in den Fokus, während Nio seine Europa-Expansion deutlich abbremst und auf Partnerschaften statt teuren Direktvertrieb setzt, um Profitabilität und den Heimatmarkt-Hochlauf abzusichern. Aus Peking kommt außerdem ein dicker Dämpfer für „Teilzeitstromer“: China verschärft die Range-Extender/EREV-Regeln ab November massiv – das dürfte schwache Konzepte aussortieren und den Range Extender endgültig zur High-Tech-Komponente machen.
Wissenschaftlich gibt’s Rückenwind für die Elektrowende: Eine MIT-Studie zeigt anhand großer Datensätze, dass E-Autos über den gesamten Lebenszyklus ausnahmslos klimafreundlicher sind als Verbrenner – egal wo und wie geladen wird. Bei Tesla ist heute gleich mehrfach Betrieb: Zum Robotaxi gibt’s neue Klarheit, denn offizielle EPA-Daten zum Cybercab verraten eine extrem effiziente Akkugröße und sogar eine für Tesla untypische Antriebsart. Und wer lieber sofort fährt statt futuristisch wartet: das Model 3 RWD holt sich im realen Effizienztest den Reichweiten-Sieg und lässt deutsche Premium-Konkurrenz hinter sich. Passend dazu liefert Tesla auch Software-Nachschub: FSD v14.3.4 bringt „Actually Smart Summon“ für den Cybertruck und macht Autonomie mit Meilenstein-Belohnungen noch spieliger – mit spürbaren Fortschritten im Stadtverkehr, aber auch neuen Navi-Macken im Alltag.
In den USA rollt Rivian endlich an: Der Rivian R2 startet offiziell in die Auslieferung, während R3/R3X und sogar ein neues Einstiegsmodell schon in der Pipeline stehen. In Le Mans gab’s derweil einen Blick in BMWs elektrische Zukunft: ein Leak zeigt den kommenden i3 M als E-M3 der Neuen Klasse – mit radikalem Aero-Ansatz und brachialer Vier-Motoren-Ansage. Bei Mercedes wird’s strategisch wieder zweigleisig: Der Baby-G kommt 2027 fix als Verbrenner und als Stromer, weil die Nachfrage global eben nicht überall gleich elektrisch tickt. Und zum Abschluss noch ein Design-Drama mit Ansage: Ferrari nimmt den Luxeed RX ins Visier – zu ähnlich am Purosangue, zu dicke Designer-Story, und jetzt wird öffentlich nachgehakt.