Heute geht’s erst mal in die Fahrzeug-News: Rivian legt los und startet die ersten Kundenauslieferungen des neuen Rivian R2 – inklusive Zubehör-Shop und einem herrlich pragmatischen Offroad-Extra, denn statt nur Pannenset gibt’s optional ein clever im Kofferraumboden integriertes Ersatzrad. Bei Mercedes läuft derweil die Produktion an: Im Werk Vitoria ist der Mercedes VLE offiziell im Serienstart, mit VAN.EA-Plattform, 800-Volt-Technik und einer Ansage von über 700 Kilometern Reichweite fürs Luxus-Shuttle-Segment.
Sportlich wird’s ebenfalls: Alpine nimmt ab sofort Bestellungen für den Alpine A390 GTS an und schickt 470 PS über ein Tri-Motor-Setup mit Torque Vectoring ins Premium-Fastback-Rennen. Und Peugeot reaktiviert das GTi-Gen elektrisch: Der Peugeot E-208 GTi startet ab 44.900 Euro, bringt 281 PS, ein mechanisches Sperrdifferenzial und ziemlich klare 205-GTi-Vibes mit – Hot Hatch, aber eben mit Stecker.
Bei den kommenden Modellen zeigt Škoda, dass man’s ernst meint: Vor der Weltpremiere am 23. Juni hat der Škoda Peaq ein 1,5-Millionen-Kilometer-Testprogramm zwischen Polar- und Wüstenbedingungen abgespult, um MEB+ alltagstauglich hart zu bekommen. Aus China kommt parallel ein Lade-Statement: Beim Zeekr X Facelift soll die „Golden Battery“ trotz 400 Volt mit bis zu 230 kW laden – und den Schnelllade-Stopp auf 18 Minuten drücken, während das Topmodell leistungsmäßig bis 496 PS hochdreht.
Technik und Autonomie bleiben die große Bühne: Tesla legt gleich doppelt nach – einmal mit einem detaillierten Notfall-Plan fürs Robotaxi, der das Zusammenspiel mit Polizei, Ersthelfern und digitalen Sperrzonen regeln soll, und zusätzlich mit dem nächsten Expansionsschritt, denn der Robotaxi-Vorstoß Richtung Arizona zielt ziemlich offensiv auf Waymos Kerngebiete. Und während Tesla beim Fahren automatisieren will, automatisiert Xiaomi das Laden: Der Xiaomi Roboter-Ladearm soll per KI und Millimeter-Präzision komplett ohne menschliches Anstöpseln auskommen – Marktstart im Smart-Home-Ökosystem ist fürs vierte Quartal geplant.
Zum Schluss noch der Realitätscheck und die Politik: Eine Studie zum bidirektionalen Laden bremst die Erwartungshaltung, weil hohe Hardwarekosten und technische Unsicherheiten die tatsächlich zahlungsbereite Zielgruppe deutlich kleiner machen als der Hype vermuten lässt. Und in Brüssel wird parallel um Regeln gerungen: Mit einem gemeinsamen Brandbrief fordern VW, Stellantis und Renault einfachere „Made in Europe“-Vorgaben und wollen strengere Batterie-Auflagen am liebsten erst 2030 scharf sehen, um im Wettbewerb mit günstigen Importen nicht ins Hintertreffen zu geraten.